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Themenabend mit zwei Schwerpunkten - 1.Thema: Begleitung von Menschen im Asylverfahren | 2. Thema: Jesiden

13.12.2017 von 18 – 21 Uhr im Gruppenraum des Jobcenters Ahlen  (Raiffeisenstr. 11, 59229 Ahlen )

Der Ablauf des Asylverfahrens sowie die Religion der Jesiden sind von den Teilnehmenden der letzten Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche als Themengebiete genannt worden, zu denen weiterer Informationsbedarf besteht.

Es freut uns, dass wir mit Frau Angelika Langenohl-Weyer kurzfristig eine kompetente Referentin für diese Bereiche gewinnen konnten und laden Sie herzlich zum Themenabend am 13.12.2017 ab 18 Uhr in den Gruppenraum des Jobcenters Ahlen (Raiffeisenstraße 11, 59229 Ahlen) ein.

Frau Langenohl-Weyer ist Diplom-Pädagogin sowie Coach und Mediatorin in der Migrationspädagogik. Sie leitete mehr als 30 Jahre die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) in Hamm.

Die Themen werden wie folgt aufgebaut:  

 1.Thema: Begleitung von Menschen im Asylverfahren

„Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“ heißt es in Artikel 16a des Grundgesetzes. Welch schwieriger Weg es ist dieses Recht in der Bundesrepublik zu erhalten, werden wir in diesem Teil des Seminars behandeln. An Hand der einzelnen Stufen des Rechtswegs werden wir erarbeiten, was es für die Betroffenen bedeutet, welcher oft psychischen Belastung sie ausgesetzt sind und welche unterstützenden Leistungen Ehrenamtliche in diesem Verfahren erbringen können.


2. Thema: Jesiden

Die jesidische Religion ist eine monotheistische Religion, deren Wurzeln 2.000 Jahre vor dem Christentum liegen. In ihren Heimatgebieten im Vorderen Orient waren und sind die Jesiden einer doppelten Verfolgung ausgesetzt: Einmal ethnisch, weil sie Kurden sind, und zum anderen religiös, weil sie in den Augen fanatischer Muslime als „Ungläubige“ gelten. Die letzte und wohl grausamste Verfolgung der Jesiden ausgesetzt waren, ist die durch den IS im Nordirak. Tausende flohen vor den Massakern in Sinjar Gebirge, Viele Angehörige leben mittlerweile im Exil in Europa.

Wir werden uns mit den Grundlagen des jesidischen Glaubens und alltäglichen Lebens befassen und  ihr Leben im kurdischen Heimatland und im Exil Europa und die Folgen des kollektiven Traumas der Verfolgung betrachten.

  

Für Anmeldungen und Rückfragen wenden Sie sich im Kommunalen Integrationszentrum bitte an Herrn Roland Stefani: Roland.Stefani@kreis-warendorf.de | Tel.: 0 25 81 53 45 08 
 
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

 

 



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